Bewerbung für Polizeibeamte zum Laufbahnabschnitt II

Unter bestimmten Voraussetzungen ist für Polizeibeamte des LA I ein prüfungsgebundener Aufstieg in den LA II möglich.

Direkter Aufstieg in den gehobenen Dienst bei der Polizei?

Zulassungsvoraussetzungen/Ausnahmen

Der Zugang zum LA II ist Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten des LA I gemäߧ 6 Abs. 2 HmbLVO-Pol durch eine Teilnahme an der Ausbildung für den LA II möglich, wenn sie 

  1. das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
  2. sich in einer Dienstzeit (§ 2 Abs. 3 HmbLVO) von mindestens drei Jahren im polizeilichen Außendienst bewährt haben,
  3. nach ihrer Persönlichkeit, ihren Fähigkeiten und ihren bisherigen fachlichen Leistungen für die Verwendung im Laufbahnabschnitt II geeignet erscheinen.

Die Eignung der Bewerberin oder des Bewerbers für die Teilnahme an einer Ausbildung für den LA II beurteilt sich nach den allgemeinen beamtenrechtlichen Grundsätzen. Insbesondere sind dabei die aktuelle dienstliche Beurteilung und die darin enthaltene Eignungsempfehlung, die Zugangsprüfung sowie die psychologische Eignungsuntersuchung zu berücksichtigen. Da sich die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber für die Ausbildung für den LA II an Art. 33 Abs. 2 GG orientiert, können beamtenrechtliche Eignungszweifel bereits einer Zulassung zum Auswahlverfahren entgegenstehen, wenn eine begründete Annahme besteht, dass diese Zweifel auch noch zum Zeitpunkt der abschließenden Auswahlentscheidung nicht vollständig ausgeräumt sein werden.

Die Zulassungsvoraussetzungen 1. und 2. müssen bis zum Beginn der Ausbildung für den LA II erfüllt sein

Eine Ausnahme von der Dauer der notwendigen Dienstzeit gemäß § 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 HmbLVO-Pol bestimmt sich nach § 11 Abs. 2 Nr. 2 HmbLVO-Pol.

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