Drogen und Organisierte Kriminalität

Der Fachhochschulbereich ist Teil eines Forschungskonsortiums, das im Rahmen der Förderinitiative  „Forschung für die Zivile Sicherheit 2012-2017“ des BMBF den Namen „Drogenhandel und Organisierte Kriminalität“ (DROK) trägt.

Drogen und Organisierte Kriminalität

Drogen und organisierte Kriminalität

Dem Forschungsverbund gehören deutsche und österreichische Universitäten und Polizeibehörden an. Er geht der Frage nach, inwieweit sich Formen des Drogenhandels im unteren Verteilerbereich und Formen der Organisierten Kriminalität begegnen bzw. sich Formen von OK auch in diesem Handelssegment zu finden sind. Die deutschen Verbundpartner forschen hierbei im üblichen Distributionsbereich, die österreichischen Kolleginnen und Kollegen besetzen den Schwerpunkt „Internet“ bzw. „virtueller Handel“. Ziel ist es, die Logiken des Drogenhandels und der OK für Endabnehmer nutzbar zu machen, die sich mit der Bekämpfung beider Kriminalitätsformen beschäftigen (Justiz, Polizei). Es sollen deshalb  Aus- und Fortbildungsmodule überprüft und neu konzeptualisiert werden, die es der Polizei ermöglichen, adäquat mit diesem Komplex umzugehen.

Inhalt des Teilverbundes „Akademie der Polizei“ (TVB AdP):

Die Aufgabe des TVB AdP besteht zum einen darin, die polizeiliche Perspektive auf beide Deliktsbereiche zu beschreiben. Dazu gehört der Überblick über aktuelle polizeiliche Position(en) zur Drogenkriminalität und zur Organisierten Kriminalität (OK), das Sichten des Schrifttum innerhalb der Polizei, Auswertung von Diskursen der Fachdienststellen bzw. Bildungseinrichtungen etc..

Schließlich werden im zweiten Schritt neue Aus- und Fortbildungsinhalte erarbeitet, Pilotprojekte zur Vermittlung von Informationen zum Zusammenhang von Drogenhandel und Organisierter Kriminalität durchgeführt und, wenn notwendig, angepasst. Bevor neue Angebote an die Endabnehmer gemacht werden, werden zunächst die gegenwärtigen didaktischen Angebote zu den Themenfeldern „Drogenkriminalität“ und „Organisierte Kriminalität“ am FH-Bereich der AdP sowie an anderen Ausbildungsstandorten ermittelt. Daran schließen sich umfassende didaktisch-inhaltliche Aufarbeitung von Studienpaketen zur Ausbildung, zur allgemeinen Fortbildung und zur Weiterbildung von Angehörigen von Fachdienststellen.

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