European Policy Statement

Die Akademie der Polizei Hamburg bildet für den mittleren und gehobenen Dienst der Polizei Hamburg aus und bietet Fortbildungen für alle Bediensteten der Polizei Hamburg an.

European Policy Statement

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Wie auch bereits ihre Vorgängereinrichtung, die Hochschule der Polizei Hamburg, verfolgt die Akademie der Polizei in deren Kontinuität eine zukunftsgerichtete Internationalisierungsstrategie, die nach spezifischen Kriterien umgesetzt wird und auf dem behutsamen Ausbau der internationalen Kontakte basiert.

Ziele dieser Strategie sind insbesondere die Schaffung polizeipraktischer und wissenschaftlicher Mehrwerte und die Erweiterung der Kompetenzen der Studierenden und des Akademiepersonals durch den Auf- und Ausbau von Kooperationen und Mobilitätsmaßnahmen mit zunächst europäischen Hochschulen und Akademien.

Die Internationalisierung verfügt über einen hohen Stellenwert als strategisches Instrument der Akademieentwicklung und soll alle Akademiebereiche durchdringen.
Institutionell wurde die Internationalisierung der damaligen Hochschule, jetzt Akademie, durch die Schaffung eines International Office abgesichert.

Dieses wurde 2009 installiert und ist mittlerweile - mit Anbindung an die Akademieleitung etabliert. Die Koordination, Beratung, Betreuung und Unterstützung bei internationalen Mobilitätsmaßnahmen erfolgt zentral durch das International Office in enger Abstimmung mit den Dozenten bzw. der Akademieleitung.

a) Die ausländischen Partnereinrichtungen der Akademie werden nach bestimmten Kriterien ausgewählt. Dazu zählen insbesondere die fachlich-inhaltliche Geeignetheit, vergleichbare Studien- bzw. Ausbildungsstrukturen sowie die Übereinstimmung in Grundsätzen der Polizeiausbildung.

b) In geographischer Hinsicht stehen für die Akademie der Polizei Hamburg europäische Länder im Fokus ihrer Internationalisierungsbestrebungen.

Derzeit gibt es Kooperationen mit Hochschulen bzw. Akademien in Norwegen, den Niederlanden und Mittel- und Osteuropa. Es besteht ein besonderes Interesse an Deutschlands unmittelbaren Nachbarländern. Weitere Partner könnten in naher Zukunft Polizeibildungseinrichtungen in Dänemark, Schweden, Finnland und Großbritannien darstellen.

c) Die Mobilitätsaktivitäten der Akademie der Polizei Hamburg sind hinsichtlich der Zielgruppen sowohl an die Gruppe der Studierenden als auch an das Akademiepersonal adressiert.

Die wichtigsten Ziele der Mobilität für Studierende sind:

- Sammeln internationaler Erfahrungen und Kontakte
- Erwerb zusätzlicher Fachkenntnisse
- Einblicke in die polizeiliche Berufspraxis im Gastland
- Verbesserung der Sprachkompetenzen im Ausland
- Entwicklung interkultureller Fähigkeiten

Da die Akademie der Polizei nur das Bachelorstudium anbietet, zielen die Mobilitätsaktivitäten auf Mobilitäten der Studierenden im ersten Studienzyklus. Denkbar sind sowohl Studienaufenthalte als auch Praktika.

Auch das Fachhochschulpersonal bildet eine Zielgruppe der Mobilitätsaktivitäten der Akademie der Polizei.

Lehrende profitieren von Mobilitäten durch den international geprägten fachlichen Diskurs, zusätzliche Impulse und Kontakte für Forschung und Lehre, neue Lehr- und Unterrichtsmethoden sowie die Möglichkeit, wissenschaftliche Netzwerkbildung zu betreiben.

Sonstiges, nicht-akademisches Personal der Akademie kann durch Mobilitäten Einblicke in Arbeitsweisen und Abläufe anderer Einrichtungen gewinnen, besterprobte Methoden und Verfahrensweisen ("best practice") kennenlernen sowie seine Fach- und Sprachkenntnisse erweitern. So wird die Integration des Verwaltungspersonals in den Internationalisierungsprozess befördert.

Die Akademie begrüßt und unterstützt Mobilitäten sowohl von Dozierenden als auch vom weiteren Hochschulpersonal.
Im Kern geht es bei allen Mobilititätsaktivitäten der Akademie der Polizei Hamburg um die Verbesserung der Polizeiausbildung in Studium, Lehre, Forschung und Hochschulverwaltung.

Die Akademie der Polizei Hamburg ist derzeit nicht in die Entwicklung von doppelten, mehrfachen oder gemeinsamen Abschlüssen involviert. Aufgrund der spezifischen nationalen und in Deutschland regionalen Studiengänge bzw. Ausbildungsstrukturen (der Bundesländer) sind solche Abschlüsse im polizeilichen Bereich schwieriger als in anderen Fachdisziplinen umzusetzen.

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