FOSPOL

Forschungsstelle für strategische Polizeiforschung

FOSPOL

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Was ist die  FOSPOL?

Gewaltausbrüche auf den Straßen wie bei G20, gesellschaftliche Konflikte und großstädtische Problemlagen in der Metropole Hamburg – hier gibt es großen Forschungsbedarf, um Ursachen und Erscheinungsformen gesellschaftlicher Gewaltentstehung wissenschaftlich aufzuhellen. Die FOSPOL (Forschungsstelle für strategische Polizeiforschung) ist die jüngste Einrichtung der Akademie der Polizei Hamburg. Die Arbeit dieser neuen Forschungseinheit richtet sich auf die Erforschung polizeilich relevanter Themengebiete und Phänomene. Hierbei stehen insbesondere Einsatzlagen im Fokus, aus denen gefährliche Situationen für Polizistinnen und Polizisten entstehen können.
Die FOSPOL geht auf einen Beschluss der Hamburger Bürgerschaft (Drucksache 21/14470) zurück und stärkt das wissenschaftliche Profil der Akademie der Polizei Hamburg, indem sie sich auf polizeispezifische, vor allem sozialwissenschaftlich ausgerichtete  Forschung konzentriert. Die Leitung der FOSPOL übernehmen in einer Doppelspitze Kriminaldirektor Wolfgang Weidemann und Prof. Dr. Nils Zurawski. Als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen vervollständigen Franziska Franz und Annabelle Möhnle sowie in der Geschäftsstelle Fanny Richter das Team.

Wie arbeitet die FOSPOL?

Die FOSPOL richtet sich gezielt auf strategische und zukunftsorientierte Themen und Fragestellungen der Polizei und wird hierzu wissenschaftliche Unterstützung und strategische Beratung von polizeilichen Führungskräften und Entscheidungsträger zur Verfügung stellen. Die nun geplante Forschung konzentriert sich zunächst auf die Polizeiarbeit im großstädtischen Umfeld sowie in Sonder- und Ausnahmelagen. In diesem Zusammenhang sollen nach vorheriger Abstimmung mit den zuständigen Gremien sowohl Akteure innerhalb der Polizei als auch in Politik und Zivilgesellschaft befragt werden. Außerdem sind für die Tätigkeit der FOSPOL interdisziplinäre Ansätze, gezielte Kooperation und Austausch mit externer Expertise sowie andere Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen von großer Relevanz. Das
mittelfristige Ziel der FOSPOL ist es, wissenschaftliche Grundlagen zu schaffen, die als unterstützendes Element in der Polizeiarbeit genutzt werden können. Insofern handelt es sich um wissenschaftliche Arbeit mit unmittelbarem Anwendungsbezug in der polizeilichen Praxis. Auch der politische und gesellschaftliche Diskurs soll durch die Forschungsergebnisse vorangebracht werden.

Kontakt

Polizeiliche Leitung: Wolfgang Weidemann, KD (Wolfgang.Weidemann@poladium.de)

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Nils Zurawski (Nils.Zurawski@poladium.de)

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:

Franziska Franz, M.Sc. (Franziska.Franz@poladium.de)

Annabelle Möhnle, M.A. (Annabelle.Moehnle@poladium.de)

Geschäftsstelle: Fanny Richter (Fanny.Richter@poladium.de)