Akademie der Polizei Hamburg

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KI trifft Polizeiarbeit

Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in die Polizeiarbeit – und zwei starke Partner wollen diesen Wandel jetzt gemeinsam gestalten: Die Polizei Baden-Württemberg und die Polizei Hamburg haben eine umfassende Forschung-Praxis-Kooperation vereinbart, um den Einsatz von KI in der Polizeiarbeit weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt stehen dabei zwei innovative Projekte: Während das baden-württembergische Projekt „KIRKE“ bereits an KI-gestützten Anwendungen für Recherche, Klassifizierung und Ermittlungs-unterstützung arbeitet, untersucht untersucht das Netzwerk Digitale Polizei Hamburg (NetDigPol, Prof. Richter) mit der vom Fonds für Effizienzsteigerung geförderten Studie „KIDok“ im Sinne der Digitalstrategie für Hamburg die Möglichkeiten KI-basierter Polizeiberichtserstellung aus wissenschaftlicher Perspektive.

Das Ziel der Kooperation: moderne KI-Lösungen entwickeln, die Polizeibeschäftigte entlasten, Arbeitsabläufe effizienter machen und gleichzeitig höchsten rechtlichen und datenschutzrechtlichen Anforderungen entsprechen. Besonders die neue europäische KI-Verordnung spielt dabei eine zentrale Rolle.

Geplant sind gemeinsame Workshops, Fachveranstaltungen und ein kontinuierlicher Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nicht nur direkt in die praktische Polizeiarbeit einfließen, sondern auch bundesweit als Orientierung für den rechtssicheren Einsatz von KI dienen.

Die Kooperation zeigt: Digitalisierung in der Polizei bedeutet nicht nur neue Technik, sondern auch verantwortungsvolle Innovation. Hamburg und Baden-Württemberg setzen damit ein starkes Zeichen für eine moderne, effiziente und zukunftsfähige Sicherheitsarchitektur.

Kontakt: KOK’in Johanna Goldberg (Juristin mit Erster Juristischer Prüfung) (NetDigPol) u. Ass. iur. Markus Göppert (KIDok)