FOKuS

Die Forschungsstelle „Kultur und Sicherheit“ (FOKuS) am Fachhochschulbereich der Akademie der Polizei Hamburg

FOKuS


Die „Forschungsstelle Kultur und Sicherheit“ (FOKuS) existiert seit September 2009. Sie bildet einen polizeiwissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkt, der organisatorisch und thematisch angebunden ist an die „Professur für Polizeiwissenschaften mit dem Schwerpunkt Kriminologie und Soziologie“ von Rafael Behr.

FOKuS beschäftigt sich interdisziplinär mit Fragen der Organisations- und Unternehmenskulturen der staatlichen/öffentlichen Akteure im Sicherheitskontext sowie mit konkreten Themen der Sicherheitsforschung mit organisationskulturellen Bezügen.

Ausgangspunkt und Grundlage der Forschungsstelle ist die Weiterentwicklung einer Theorie der Praxis der Polizei oder anders gesagt ist es „... das Handlungswissen, das in der polizeilichen Praxis entsteht (Steinert 1997, 108). Der Forschungsstelle Kultur und Sicherheit geht es  gleichzeitig um das Wie und um das Warum des Organisationshandelns sowie um die Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen, der wechselseitigen Beeinflussung von Institution, Organisation, Umwelt, Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen.

Forschung und Veröffentlichungen
FOKuS ist zunächst eine Kommunikationsplattform für Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Polizeiwissenschaften. Sie hat keinen eigenen Stellenplan, sondern finanziert sich über Drittmittel. In den Jahren 2011 bis 2017 folgende Veranstaltungen/Forschungsaktivitäten realisiert:

  • Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kriminologie und Polizei“: sieben öffentliche Workshops an der HdP/AdP, in denen u.a. kriminologische Masterarbeiten von Polizeibeamt*innen diskutiert wurden
  • Im Rahmen der vom damaligen Innensenator Neumann angeregten Debatte über „Gewalt in der Gesellschaft“ (2014-2015) (in Zusammenarbeit mit AK 01): fünf öffentliche Veranstaltungen
  • In Zusammenarbeit mit der Universität Frankfurt u.a. ein Forschungsprojekt (BMBF abgeschlossen (DROK 2015-2017), eine WiMi in Vollzeit für zwei Jahre (Svea Steckhan)
  • In Zusammenarbeit mit der Universität Frankfurt u.a. ein Forschungsprojekt (BMBF) (DRUSEC 2017-2020), 1,5 WiMi-Stellen für drei Jahre (Leitung: Svea Steckhan, Wiss. Mitarbeiterin: Josephin Wandt)
  • In Zusammenarbeit mit der DHPol ein Forschungsprojekt MIGRATE (Migranten in der Polizei), Laufzeit: 2018-2021, 1 WiMi-Stelle Vollzeit für drei Jahre (Leitung: Annelie Molapisi.

Seit dem 1.8.2017 wird die Forschungsstelle durch die Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kriminalhauptkommissarin Susanne Bastgen unterstützt.