Sie lesen den Originaltext

Ich wünsche eine Übersetzung in:

2. FORSI-Sicherheitstagung

Die 2. FORSI-Sicherheitstagung fand am 27. September 2022 im Großen Sitzungssaal des Polizeipräsidiums Hamburg statt.

Gegenstand der Tagung war der Veranstaltungsschutz bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 (EURO 2024) und die zukünftige Neuausrichtung von Veranstaltungsordnungs- und Veranstaltungssicherheitsdiensten.


Im Rahmen des 1. Teils der Tagung hielten Ralf Martin Meyer, Polizeipräsident Hamburg, sowie Florian Graf, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), das Grußwort. Im Anschluss folgte eine Einführung in die Thematik von Prof. Dr. Sven Eisenmenger, Leiter des FORSI.

Im 2. Teil „Veranstaltungsschutz bei der EM EURO 2024 – Kooperation öffentlicher und privater Akteure“ stellten Vertreter der öffentlichen und privaten Akteure ihre Sichtweise über ihre Rolle während der EURO 2024 dar.

Boris Gehl, Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), Fachstab des Inspekteurs der Bereitschaftspolizeien der Länder, trug die Sichtweise des BMI auf die EURO 2024 vor. Eduard Goldade, Sicherheitsbeauftragter der Freien und Hansestadt Hamburg für die EM 2024, schilderte die Rolle des Staates – insbesondere der Polizei – bei der EURO 2024. Die Rolle des Veranstalters zeigte Timo Seibert, Head of Safety & Security and Medical der EURO 2024 GmbH, auf. Carsten Klauer, Vorstandsmitglied der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nord-deutschland e.V. – ASWN, Geschäftsführer der POWER PERSONEN-OBJEKT-WERKSCHUTZ GMBH, schloss den ersten Vortragsblock mit seinen Überlegungen über die Rolle der Veranstaltungsordnungs- und Veranstaltungssicherheitsdienste bei der EURO 2024 ab. Es folgte eine Diskussion unter der Leitung von Florian Graf.

Nach einer Mittagspause widmete sich der 3. Teil der Grundlagenfrage nach der „Neuausrichtung von Veranstaltungsordnungs- und Veranstaltungssicherheitsdiensten?“

Prof. Dr. Frank Fiedrich, Professur für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit an der Bergischen Universität Wuppertal, Leiter des Forschungsprojektes „NORMALISE“ und „ProVOD“, trug seine wissenschaftliche Sichtweise auf die Neuordnungsfrage vor. Der Perspektive der Unternehmenspraxis widmete sich Martin Houbé, Vorsitzender des Arbeitskreises Veranstaltungsordnungsdienste (VOD) im BDSW. Zu guter Letzt stellte Ulrich Hofmann, Leiter DFB-Projektgruppe QuaSOD, das Praxisbeispiel QuaSOD vor und zeigte damit gleichzeitig, warum QuaSOD ein Leuchtturmodell über den DFB hinaus sein könnte. Die Diskussion wurde von Florian Graf moderiert.

Im Schlusswort fasste Prof. Dr. Sven Eisenmenger die verschiedenen Sichtweisen der Referenten zusammen und unterstrich die Bedeutung der guten Koordinierung der Zusammenarbeit öffentlicher und privater Akteure beim Veranstaltungsschutz sowie den Handlungsbedarf des Gesetzgebers für eine Neuordnung von Veranstaltungsordnungs- und Veranstaltungssicherheitsdiensten unter Berücksichtigung der praktischen Bedürfnisse und der Belange der öffentlichen Sicherheit.

Die Beiträge der Tagung werden im FORSI-Jahresband 2022 nachzulesen sein, der im Frühjahr 2023 erscheinen wird.

Bilder

v.l.n.r Florian Graf, Ralf Martin Meyer, Prof. Dr. Sven Eisenmenger
© Polizei Hamburg

v.l.n.r Florian Graf, Ralf Martin Meyer, Prof. Dr. Sven Eisenmenger

Ralf Martin Meyer
© Polizei Hamburg

Ralf Martin Meyer

Florian Graf
© Polizei Hamburg

Florian Graf

Prof. Dr. Sven. Eisenmenger
© Polizei Hamburg

Prof. Dr. Sven. Eisenmenger

Boris Gehl
© Polizei Hamburg

Boris Gehl

Eduard Goldade
© Polizei Hamburg

Eduard Goldade

Timo Seibert
© Polizei Hamburg

Timo Seibert

Carsten Klauer
© Polizei Hamburg

Carsten Klauer

Prof. Dr. Frank Fiedrich
© Polizei Hamburg

Prof. Dr. Frank Fiedrich

Martin Houbé
© Polizei Hamburg

Martin Houbé

Ulrich Hofmann
© Polizei Hamburg

Ulrich Hofmann

1 von